Am 13.02.2010 gibt es aus Protest gegen den größten Naziaufmarsches Europas verschiedene Kundgebungen rund um den Hauptbahnhof Dresdens. Angemeldet sind diese Kundgebungen von Bundestags- und Landtagsabgeordneten der SPD, Linke und Bündnis90/ Die Grünen.
Aufruf
Am 13. Februar 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindern.
Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis durch unsere Stadt. Ihr Ziel ist es, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Wir aber wissen: der verbrecherische Krieg ging von Nazi-Deutschland aus und kehrte 1945 nach Dresden zurück. (weiterlesen …)
Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Diese Lehre haben sich die Herausgeber des „Buchs gegen Nazis“, Holger Kulick und Toralf Staud, zu Nutze gemacht. In 70 kurzen wie prägnanten Kapiteln stellen sie dar, was Rechtsextremismus ist, was man über ihn wissen muss und wie man sich effektiv wehren kann.
Ihr Buch gliedert sich in die drei Bereiche „Wissen“ (Was will eigentlich die NPD? Sind alle Skinheads rechsextrem? Gibt es bei den Neonazis auch Frauen?), „Handeln“ (Darf man Hakenkreuze übermalen? Soll man Nazis aus dem Sportverein werfen? Sind Sitzblockaden eigentlich strafbar?) und „Erkennen“. Hier werden Symbole mit Bezug zum Nationalsozialismus gezeigt und erklärt und die Kleidungsmarken der rechtsextremen Szene analysiert. (weiterlesen …)
Vor einigen Tagen veröffentlichte das Thüringer Innenministerium seine Antwort zu einer Kleinen Anfrage von Martina Renner, der Sprecherin für Innenpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, in der um eine politische und juristische Bewertung der Naziaufmärsche am 14. und 15.11.2009 in Thüringen und damit auch in Arnstadt gebeten wurde. (weiterlesen …)