In der Arnstädter Fleischgasse 1a und der Rankestraße 1 wurden heute insgesamt 19 Stolpersteine in Erinnerung an die ehemaligen jüdischen Mitbürger unserer Stadt verlegt. Stolpersteine werden in den Bürgersteigen eingelassen und bestehen jeweils aus einer ca. 10×10 cm großen Gedenktafel aus Messing mit eingeprägten Informationen zur jeweiligen Person. Sie sollen an die Opfer der NS-Zeit vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort erinnern.
Weitere Informationen sind auf der Projektseite der Stadt Arnstadt zu finden.
Lest – was die Nazis vor 78 Jahren verbrannten!
Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Arnstadt lädt dazu ein, im Gedenken an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 aus den verbrannten Büchern zu lesen. (weiterlesen …)
Unter diesem Titel schrieb das Freie Wort über eine Diskussion, zu der auf Initiative unseres Bündnisses die evangelische Kirche am 11. Januar 2011 in das Arnstädter Gemeindehaus die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt eingeladen hatte. (weiterlesen …)
H. C. Köllmer, seines Zeichens gegenwärtiger Bürgermeister von Arnstadt, lässt alle Scheu beiseite und schlägt sich nun ganz offen und ungeniert auf die Rechtsaußen-Position der politischen Landschaft. Wie heute durch einen Artikel des TA-Redakteurs Malte Wicking bekannt geworden ist, fühlt er sich offenbar schon seit längerer Zeit im Umfeld der als rechtsextremistisch geltenden Organisation “pro Köln” sehr wohl. So hielt er im vergangenen Dezember eine in diesen Kreisen viel beklatschte Rede, mit der sich der Ableger “pro Deutschland” stolz auf seiner Webseite brüstet. Welcher Art diese Kreise sind, mit denen sich Herr Köllmer umgibt, wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass sie vom Verfassungschutz in NRW als rechtsextremistisch eingeordnet werden. (weiterlesen …)
Am 10.12 2009 gab der Stadtrat im öffentlichen Teil seiner Stadtratsitzung folgende Erklärung ab:
Öffentliche Erklärung der Fraktionen des Stadtrates der Stadt Arnstadt
Die Mitglieder des Stadtrates von Arnstadt mussten mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen, dass der Arnstädter Stadtrat und amtierende Vorsitzender der AG Zivilcourage Gerhard Pein Opfer diffamierender, rechtsextremer Plakatierungen wurde. (weiterlesen …)
Das Freie Wort schreibt am 26.11.09:
Nach dem Vorbild der Judenverfolgung im Nationalsozialismus klebten bislang Unbekannte in der Nacht zu Samstag Plakate in der Kreisstadt. Dargestellt wird Rechtsanwalt Gerhard Pein mit der Aufschrift ,,Ich bin am Ort das größte Schwein”. (weiterlesen …)
Aus gegebenem Anlass formiert sich in Arnstadt/Thüringen ein Bündnis gegen den anwachsenden Rechtsextremismus in der Region.
Informationen finden Sie in Zukunft hier.