Seit April 2010, also seit mehr als 1,5 Jahren gibt es den Stadtratsbeschluss, die Wanderausstellung “Opfer rechter Gewalt seit 1990″ im Arnstädter Rathaus zu zeigen. Im Sommer 2010 erklärte der Arnstädter Bürgermeister H.C. Köllmer, dass er nicht willens sei, den Stadtratsbeschluss so umzusetzen, sondern Bedingungen an die Umsetzung knüpfte, die seine Haltung zu Rechtextremismus und rechter Gewalt unterstrichen. (weiterlesen …)
Seit dem 5. Oktober und noch bis zum 25. November läuft eine eindrückliche Ausstellung mit dem Titel “Arisierung” in Thüringen in der Arnstädter Sparkasse (Erfurter Str. 26). (weiterlesen …)

Grafik: ZEIT und Tagesspiegel
Im Zusammenhang mit der Diskussion zur Ausstellung “Opfer rechter Gewalt” möchten wir auf Recherchen der ZEIT und des Berliner Tagesspiegels hinweisen, die nun auch die Politik beschäftigt:
“137 Tote – das darf nicht der Preis der Wiedervereinigung sein” sagt Wolfgang Thierse 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung. (weiterlesen …)
Im April 2010 wurde vom Arnstädter Stadtrat mehrheitlich beschlossen, die bekannte Wanderausstellung “Opfer rechter Gewalt seit 1990″ im frisch sanierten Rathaus zu zeigen. Nun hat sich Arnstadts Bürgermeister Köllmer laut “Thüringer Allgemeine” vom 18.08. von diesem Beschluss distanziert. Er werde diese Ausstellung nur zeigen, wenn parallel eine Ausstellung zu linker Gewalt gezeigt würde.
(weiterlesen …)