Auf die aktuellen Vorgänge um den Arnstädter Bürgermeister Hans Christian Köllmer, sein Engagement in der umstrittenen Partei “pro Deutschland” und die Rolle des “Arnstädter Stadtechos” in diesem und anderem Zusammenhang gibt es inzwischen auch außerhalb Arnstadts viele Reaktionen. (weiterlesen …)
Arnstadt und sein Bürgermeister waren schon oft ein Grund für Schlagzeilen. In letzter Zeit waren sie auch oft ein Grund für Unverständnis. Nun hat es der Bürgermeister zum Grund für ein bitteres Kuriosum gebracht: Andere Städte haben sich in letzter Zeit vehement dagegen zur Wehr gesetzt, von den Neonazis vereinnahmt zu werden oder gar als „braune Stadt“ oder als „Nazihochburg“ bezeichnet zu werden. Meist gingen die Bürgermeister ihren Bürgern voran, um sich der Vereinnahmung durch diverse Neonazi-Gruppierungen zu widersetzen, um den Image-Schaden zu beheben. In Arnstadt ist es der Bürgermeister höchst selbst, der der Stadt zu dem Ruf verhilft, eine „braune Stadt“ zu sein. (weiterlesen …)
H. C. Köllmer, seines Zeichens gegenwärtiger Bürgermeister von Arnstadt, lässt alle Scheu beiseite und schlägt sich nun ganz offen und ungeniert auf die Rechtsaußen-Position der politischen Landschaft. Wie heute durch einen Artikel des TA-Redakteurs Malte Wicking bekannt geworden ist, fühlt er sich offenbar schon seit längerer Zeit im Umfeld der als rechtsextremistisch geltenden Organisation “pro Köln” sehr wohl. So hielt er im vergangenen Dezember eine in diesen Kreisen viel beklatschte Rede, mit der sich der Ableger “pro Deutschland” stolz auf seiner Webseite brüstet. Welcher Art diese Kreise sind, mit denen sich Herr Köllmer umgibt, wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass sie vom Verfassungschutz in NRW als rechtsextremistisch eingeordnet werden. (weiterlesen …)