#Nichtmituns: Kein Pakt mit Faschist*innen niemals und nirgendwo!

Veröffentlicht von BGRE am

Die Kampagne Aufstehen gegen Rassismus des VVN-BdA e. V. hat folgenden Aufruf gestartet:

Aufruf zur Großdemo am 15. Februar in Erfurt, 13 Uhr, Domplatz

Der 5. Februar 2020 markiert einen Tabubruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der extrem rechten AfD in Thüringen einen Ministerpräsidenten gewählt – allen vorherigen Versprechen zum Trotz. Auch nach Kemmerichs Zurückrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschisten hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD.

Wir sind zutiefst empört. Die Konsequenz für alle Demokraten muss sein: Mit der AfD darf es keine Kooperation geben – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht auf kommunaler Ebene!

Wer mit Faschisten paktiert, hat die ganze solidarische Gesellschaft gegen sich! Wir werden unseren Protest lautstark zum Ausdruck bringen. Wir alle streiten tagtäglich:

  • für Demokratie und gesellschaftlichen Antifaschismus!
  • für Arbeitnehmerrechte, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit!
  • gegen Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus!
  • gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD!

Wir rufen bundesweit dazu auf, am Samstag, dem 15. Februar um 13 Uhr auf dem Domplatz in Erfurt gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen. Am selben Tag stellen sich unsere Freund dem Naziaufmarsch in Dresden entgegen.
Unser Antifaschismus ist #unteilbar!

Kategorien: Allgemein

1 Kommentar

Heiko · 31. August 2020 um 18:17

Sehr geehrter Schreiber dieser Seite,
ich verfolge gelegentlich ihre Veröffentlichungen auf dieser Plattform.
Besonders interessant finde ich ihre AfD kritischen Meinungen, die ich
auch teile und heiße es gut, dass auch klare Kante gegen diese Partei
gezeigt wird, was ich viel zu selten lesen darf.
Allerdings frage ich mich
wie weit Sie bisher gegangen sind, um den weiteren Vormarsch dieser
wie Sie es nennen “Faschisten” zu verhindern z.B. Antrag vorm Landes-
verfassungsericht auf Parteiverbot oder Ähnliches. Denn wenn die Gefahrenlage
für unsere Demokratie so akut ist, wie Sie meinen, dann müssten doch die Demokraten und Gerichte
in der Lage sein, diese Partei schnellstens zu verbieten, nicht? Was hält Sie bisher davon ab?
Und was würde ihrer Meinung aus den AfD Wählern werden? Würden diese
dann CDU und FDP wählen und wäre das dann überhaupt ein Fortschritt?
Oder würden diese sich dann radikalisieren, weil im Parlament deren rechtes Gedankengut
niemand mehr vertritt? Mich würde die Meinung eines kritischen Demokraten zu diesem Thema
mal interessieren.
Vielen Dank für ihre bisherigen Beiträge!
Gruß Heiko

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