Mahngang „Wider das Vergessen“

Veröffentlicht von BGRE am

Gegen Nazis und Rassisten. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt:

Den 8. Mai –  Tag der Befreiung, der in Thüringen seit  2016 Gedenktag ist, nimmt das Arnstädter Bündnis gegen Rechts zum Anlass, mit einem Mahngang „Wider das Vergessen“ eindrücklich daran zu erinnern, dass sich Geschichte wiederholen kann, wenn die Menschen unachtsam sind und Nationalismus und Rassismus unwidersprochen bleiben.

Rufer

Arnstadt, Rufer, Turnvater-Jahn-Straße

Zu diesem Mahngang laden wir herzlich ein und bitten Euch: sagt den Termin weiter und bringt Freundinnen und Freunde, Familie, Kolleginnen und Kollegen und Bekannte mit!
Wir wollen mit dem Mahngang der von den Nationalsozialisten ermordeten Menschen ebenso wie der Opfer rechter Gewalt in der jüngeren Vergangenheit gedenken. Dass sich die Geschichte nicht wiederholt, liegt in unser aller Verantwortung.
Der Mahngang startet um 17 Uhr am Arnstädter Rufer in der Turnvater-Jahn-Straße und wird an verschiedenen Stationen haltmachen, unter anderem am Gedenkstein für die 1938 niedergebrannte Synagoge in der Krappgartenstraße und in der Erfurter Straße, in der 1993 der Arnstädter Karl Sidon von Jugendlichen aus der „Babyskin-Szene“ brutal ermordet wurde.
Den Bogen zum Heute werden wir mit der Abschlusskundgebung am Arnstädter Prinzenhof schlagen: dort findet im Anschluss an den Mahngang (18 Uhr) eine Informations- und Austauschveranstaltung der mobilen Beratung zu „Rechtsrock made in Thüringen“ statt und daran anschließend ab 19:30 Uhr ein Konzert mit „Strom und Wasser“, der Band um den Aktivisten Heinz Ratz.

Auf Einladung des Arnstädter Bündnisses gegen Rechts hatten sich zu Beginn dieses Jahres mehr als 40 Interessierte aus Vereinen, Unternehmen, Parteien, aber auch zahlreiche engagierte Einzelpersonen über mögliche Aktionen gegen ein in Arnstadt geplantes Nazi-Event verständigt.
Nachdem der neonazistische Anmelder seine Anmeldung aufgrund dieser Vernetzung zurückgezogen hatte, hatten sich die Aktiven verständigt, das gemeinsame Anliegen – gegen Rassismus und Neonazismus vorzugehen und Nazis und Rassisten die Stadt nicht widerstandslos zu überlassen – weiter zu verfolgen und selbst aktiv zu werden. Gegen Nazis und Rassisten. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

Mahngang auf Facebook

Ausschlussklausel
Entsprechend § 6 Abs. 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.

Die Strecke unseres Mahnganges “Wider das Vergessen”.


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